Halloween mit den Oktopussen (Teil 2)

Bild von TheUjulala auf Pixabay

Hey liebe Leute,

Bild: Angela Bümmerstede

fröhliches Halloween! Heute erzähle ich euch wie versprochen, was passierte, als Rike, Jo, Kante und ich zum allersten Mal an Halloween losziehen und im Grünen Winkel Süßigkeiten sammeln durften.
Wir konnten kaum erwarten, dass es dunkel wurde.
„Sonnenuntergang ist heute um genau siebzehn Uhr“, verkündete Jo und biss in einen Karamellapfel. Papa hatte die extra wegen Halloween für uns gemacht.
„Fmeckt pfampaftiff“, sagte Kante kauend. Rike war auch da. Sie und ich hatten unsere Äpfel schon aufgegessen.

Zuckerzeug und Kürbissuppe

„Aber mehr Süßes gibt es jetzt erstmal nicht!“, mahnte Tante Natalie. „Ihr kriegt nachher noch genug. Nicht, dass ihr euch einen Zuckerrausch anfuttert! Esst was Gesundes vor dem vielen Zuckerzeug!“
Es gab aber auch noch genug andere gute Sachen: Papa hatte außerdem Kürbissuppe gekocht und Würstchen im Schlafrock gemacht. Das passte ziemlich gut, weil er sowieso ein Halloween-Buffet ausliefern musste. Papa ist Koch und hat einen Partyservice und da hat er gleich mehr für uns gemacht. Das finde ich richtig praktisch. Die Würstchen fand ich so unheimlich niedlich, weil Papa extra für uns noch Augen drauf gemacht hatte. Kantes Mutter hatte ganz viele Gemüse-Obst-Spieße mitgegeben und das sah alles super lecker aus, aber trotzdem konnte ich vor lauter Aufregung kaum etwas essen. Den ersten Teller Kürbissuppe bekam Mama. Es ist ihre Lieblingssuppe und sie sagt, da könnte sie sich reinlegen. Ich nahm mir einen Spieß, Kante ebenfalls, Rike aß Kürbissuppe und Jo eine Scheibe Brot.

Das gruseligste Kostüm des Tages

Endlich war es dunkel genug, um loszuziehen. Als wir uns im Flur die Schuhe anzogen, fingen Papa und Onkel Ralf plötzlich an, miteinander zu flüstern und zu lachen. Dann rannten sie in den Keller.
„Was haben die denn vor?“, fragte Rike.
Ich hatte keine Ahnung. Wir hörten es im Keller kruschteln und kramen, Schranktüren wurden geöffnet und geschlossen und dann kamen Papa und Onkel Ralf wieder die Treppe herauf. Man kann es sich vielleicht nicht vorstellen, aber sie trugen tatsächlich beide ein rosafarbenes Hasenkostüm.
Tante Natalie prustete los und Mama lachte, bis ihr die Tränen über die Wangen liefen.

Bild von Michael Gaida auf Pixabay

Dino, Hexe, Vampir, Spinne und … zwei sehr große Hasen

Kante zog die linke Augenbraue hoch. Jo, Rike und ich starrten Papa und Onkel Ralf an.
„Was ist?“, fragte Onkel Ralf. „Wir wollten uns auch verkleiden.“
„Ähm“, machte Rike, „aber sollte es an Halloween nicht ein kleines bisschen gruselig sein?“
„Ist es doch“, flüsterte ich ihr zu.
„Das habe ich gehört“, sagte Papa mahnend, aber er zwinkerte mir zu und dann mussten wir auf einmal alle ganz fürchterlich lachen. Später erzählte Papa mir, dass Onkel Ralf und er die Kostüme vor vielen Jahren für eine Karnevalsfeier im Schwimmverein gekauft hatten. Das war aber, als ich noch ein Baby war und deshalb konnte ich mich auch nicht an die Kostüme erinnern.
Wenigstens waren Jo, Kante, Rike und ich gruselig verkleidet. Also, so ein bisschen. Ich ging als Feuerhexe, Rike als Vampir, Jo als Dinosaurier und Kante hatte eine Spinne auf der Schulter.

Wir nahmen unsere Eimer vom Garderobenschrank und dann machten wir uns auf den Weg. Einen Spruch hatten wir uns auch ausgedacht, nämlich diesen hier (falls jemand noch einen braucht):

Gleich geht es weiter! In Teil drei nehme ich euch mit nach draußen in den Grünen Winkel!

Bis gleich, liebe Grüße

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